Familie

Familie – meine Werte: Gemeinsinn, Solidarität, Rücksichtnahme, Respekt

  • In den letzten 20 Jahren sind viele Menschen im Westen zu ihrer eigenen Ich-AG geworden. Das Wesen der Familie in ihren verschiedensten Formen setzt dazu einen Gegenpunkt.
  • Gemeinsinn, Solidarität, Rücksichtnahme und Respekt gegenüber den Allernächsten sind Werte, die in familiären Strukturen geübt und gelebt werden können. Ich glaube nicht daran, dass eine aus lauter gewinnmaximierenden Egotypen zusammengesetzte Gesellschaft eine grosse Zukunft hat. Nicht alles lässt sich mit Geld bewerten.
  • Für mich gilt der Grundsatz, der Staat solle sich nur soviel wie nötig einmischen, auch für die Familienpolitik. Es geht um Rahmenbedingungen, damit das Eingehen von festen Bindungen und das Gründen einer neuen Familie attraktiv sind bzw. attraktiv bleiben.
  • Bei den Olma Messen St.Gallen durfte ich in den letzten Jahren zu einer Reihe von Verbesserungen beitragen, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie anbelangt. Wir haben einen 15-tägigen Vaterschaftsurlaub eingeführt und dafür gesorgt, dass Teilzeitarbeit auch für Kadermitglieder möglich wird. Mittlerweile arbeiten rund 10 Prozent unserer Mitarbeitenden aus Gründen der Kinderbetreuung Teilzeit. Das ist praktisch gelebte Familienpolitik, nützt aber natürlich auch unserem Unternehmen, das damit zu einer attraktiven Arbeitgeberin wird und gute Köpfe auf dem Arbeitsmarkt rekrutieren kann.
  • Familienpolitik im engeren Sinn bleibt wirkungslos, wenn aus der übrigen Politik dauernd neue Belastungen auf Familien und den Mittelstand zukommen. Eine bürgerliche Mittelstandspolitik, die Mass hält bei Steuern und Abgaben, ist deshalb gleichzeitig auch Familienpolitik.

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