Lösungen

Lösungen – meine Werte: Lösungsorientierung, Respekt, Differenziertheit

  • Kennen Sie Politiker, die nicht von sich behaupten, sie seien lösungsorientiert? Ich nicht! – Aber ich kenne und sehe viele Politiker, die im politischen Alltag alles daran setzen, mehrheitstaugliche Lösungen zu verhindern. Da tun sich dann schon mal die ganz Rechten mit den ganz Linken in einer unheiligen Allianz zusammen, um ein Problem sicher in kommenden Wahl- und Abstimmungskämpfen weiter bewirtschaften zu können.
  • Ich pflege einen anderen Ansatz: In unserer pluralistischen Gesellschaft und direkten Demokratie finden Maximalforderungen nie eine Mehrheit. Wenn also alle auf Maximalforderungen beharren, gibt es keine Lösungen. Stillstand wird so zum politischen Motto. Und der bedeutet in einer dynamischen, globalisierten Welt Rückschritt.
  • Natürlich gehen clevere Menschen nicht bereits mit dem Kompromiss in eine Verhandlung. Auch die Mitteparteien müssen klare Ziele und Forderungen formulieren. Aber in der konkreten parlamentarischen Arbeit gehört es wie in privaten Vertragsverhandlungen dazu, das Gegenüber zu respektieren, andere Meinungen anzuhören, die eigene Position zu hinterfragen und auch für sich selbst die Spielräume für Kompromisse zu definieren.
  • Viele Politikerinnen und Politiker sehen die Welt in Schwarz und Weiss. Das ist einfach und gut für die Präsenz in den Boulevardmedien. Die Wirklichkeit aber ist anders: differenziert und bunt. Klar: Es ist anstrengend, sich mit den Details einer Fragestellung auseinanderzusetzen. Die Wählerinnen und Wähler dürfen aber an Parlamentarierinnen und Parlamentarier den Anspruch stellen, dass sie nicht als Einäugige durch die Wandelhallen irren, sondern sich den politischen Herausforderungen mit Kopf, Herz und Bauch annehmen.

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