Migration

Migration – meine Werte: Offenheit, Humanität, Konsequenz

  • Die Schweiz ist für das auch künftig nötige Wirtschaftswachstum auf die Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte angewiesen. Das Nein zur Ecopop-Initiative im Jahr 2014 zeigt, dass eine Mehrheit der Stimmberechtigten das auch so sieht.
  • Die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz seit dem Zweiten Weltkrieg ist eine riesige Erfolgsgeschichte. Sind wir ehrlich: Sie wäre ohne Zuwanderung nicht möglich gewesen. Wir haben einen Weg gefunden, wie wir die Offenheit des Arbeitsmarktes gegenüber den Staaten der EU trotz Masseneinwanderungsinitiative (MEI) erhalten können. Leider ist neue Bürokratie der Preis für das „Ja“ zur MEI.
  • Flankierend dazu müssen wir möglichst jeglichen Missbrauch der Personenfreizügigkeit unterbinden. Sie darf nicht dazu dienen, sich von Anfang an in unser Sozialsystem einschleichen zu wollen.
  • Unsere Asylpolitik muss von den Werten der Humanität und der Konsequenz durchdrungen sein. Wir sind zu Recht stolz auf unsere humanitäre Tradition. Dies bedeutet anzuerkennen, dass neben zurückzuweisenden Wirtschaftsflüchtlingen auch echt an Leib und Leben verfolgte Menschen an unsere Türe klopfen. Das Elend in vielen Krisengebieten ist tagtäglich in den Massenmedien zu sehen. Zugleich ist eine konsequente Haltung im Vollzug der bestehenden Gesetzgebung unabdingbar. Es darf nicht sein, dass Asylverfahren über Jahre dauern.
  • Wer bei uns Schutz findet, hat unsere freiheitliche, westlich orientierte Wertordnung zu akzeptieren und mitzuleben.

Insgesamt darf die Schweiz auf ihre Integrationsleistung in den letzten Jahrzehnten mehr als stolz sein. Kein anderes Land hat das so geschafft. Wir können für Migranten nicht das Land sein, in dem ohne Ende Milch und Honig fliesst. Aber wir dürfen mit dem offenen Arbeitsmarkt auch nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen, und mit der humanitären Tradition im Asylbereich nicht einen jener Werte mit Füssen treten, auf die wir zu Recht stolz sind.

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